Lechuza PON

84.jpg Lechuza-PON wurde von uns speziell für das wasserbevorratende System von Lechuza entwickelt. Es wird seit vielen Jahren sowohl als Dränschicht, als auch als Substrat mit großem Erfolg eingesetzt.

lechuza1  

Weitere Informationen [+]

Der besondere Vorteil des Lechuza-Systems besteht darin, dass das Wasser (die Nährlösung) nicht im Substrat, wie z.B. bei der Hydrokultur, gespeichert wird, sondern im gesonderten Wasserspeicher. Mit Hilfe von Erdkegeln bzw Dochten wird das Wasser in das Lechuza-PONtransportiert. Eine Vernässung des Systems ist somit ausgeschlossen und ein optimales Luftporenvolumen gewährleistet. Ein hoher Anteil von hochwertigen Zeolithe sorgt gleichzeitig für eine optimale Nährstoffspeicherung und eine gute pH-Pufferung.

´ Lechuza-PON bietet von Anfang an noch einen einmaligen Vorteil, es ist mit einem harzummantelten Langzeitdünger versehen, der bis zu einem Jahr wirkt. Lechuza-PON wird ausschließlich von der Fa. Lechuza (www.lechuza.de) vertrieben.

Fachliche Beurteilung von „Lechuza-PON“

von Jürgen Günther

„Lechuza-PON“ – ein Kultursubstrat auf rein mineralischer Basis, das mit einem umhüllten Langzeitdünger bevorratet ist und sich für alle Pflanzen in Langzeitbewässerungssystemen eignet.

Dieses Substrat unterscheidet sich grundsätzlich von den sonst auf dem Markt angebotenen Mineralsubstraten für wasserbevorratende Systeme. Die Mischkomponenten Bims, Lava und Zeolith erlauben durch die gewählte Korngrößenzusammensetzung von 3–5 mm die Verwendung des Substrates in allen Kulturgefäßen mit Wasserbevorratung. Das in dem Substrat enthaltene Zeolith hat ganz besondere Eigenschaften, die dafür sorgen, dass Nährstoffe gespeichert werden und der pH-Wert über einen langen Zeitraum stabil bleibt. Den Pflanzen wird bei dieser Korngrößenzusammensetzung im Wurzelraum immer ausreichend Luft und Wasser für die Aufnahme von Wasser und den darin gelösten Nährstoffen zur Verfügung gestellt. Durch die Bevorratung des Substrates mit einem umhüllten mineralischen Langzeitdünger mit einer Laufzeit von mehreren Monaten steht den Pflanzen ein Nährstoffdepot zur Verfügung. Die Nährstoffbindung im Substrat ist so stark, dass die Pflanzen keinen Luxuskonsum betreiben können. Das bedeutet, die Pflanzen wachsen langsam und auch die älteren Blätter bleiben über einen langen Zeitraum grün.

Die im Prüfbericht der LUFA Nord-West in Oldenburg vom 08.10.09 ausgewiesenen Salz- und Nährstoffgehalte sind die Werte, die zum Zeitpunkt der Untersuchung im Substrat gelöst waren. Sie geben einen Einblick in die aktuell zur Verfügung stehenden Nährstoffe. Vor dieser Bestimmung der löslichen pflanzenverfügbaren Nährstoffe wurden die in dem Substrat enthaltenen Körner des Langzeitdüngers von Hand ausgelesen.

lechuza3 Wie man dem Prüfbericht entnehmen kann, liegt das Volumengewicht (trocken) bei 700 g/l. Der pH-Wert (CaCl2) ist mit 6,8 relativ hoch, aber für ein Mineralsubstrat im ganz normalen Bereich. Der Salzgehalt ist mit 0,480 g/l sehr niedrig, passt aber zu dem niedrigen Stickstoffgehalt von 42 mg/l. Auch der niedrige Phosphatgehalt von 63 mg/l geht in Ordnung. Der etwas höhere Kaligehalt von 280 mg/l ist zum größten Teil durch das eingesetzte Zeolith zu erklären, ein geringer Teil stammt aus dem eingemischten Langzeitdünger.

Dieser höhere Kaligehalt im Verhältnis zum Stickstoff und Phosphat ist durchaus erwünscht. Das Kali stärkt die Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger. Durch den Einsatz eines umhüllten Langzeitdüngers mit Spurenelementen stehen den Pflanzen im Lechuza-PON alle für ein gesundes Wachstum erforderlichen Nährstoffe über einen langen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten zur Verfügung. Eine dann erforderlich werdende Nachdüngung ist denkbar einfach. Je Liter Wasser werden 2 bis 3 Gramm eines umhüllten Langzeitdüngers (5 bis 6 Monate) in das Wasser gegeben. Damit stehen den Pflanzen wieder ausreichend Nährstoffe für ein gesundes Wachstum in den nächsten Monaten zur Verfügung.

Die physikalischen Eigenschaften des Lechuza-PON wurden nach DIN EN 13041 (Febr. 2000) „Bodenverbesserungsmittel und Kultursubstrate“ bestimmt. Dieses Prüfverfahren kommt inzwischen in 19 europäischen Ländern zur Anwendung und eignet sich sehr gut zur Beurteilung von Kultursubstraten.

lechuza4 Wie man dem Prüfbericht entnehmen kann, hatte das Produkt einen Wassergehalt von 26 Gew.-%. Die Rohdichte (trocken) wurde nach der hier angewandten DIN-Methode mit 720 g/l bestimmt. Nach der anderen Methode waren es 700 g/l. Das sind praktisch gleiche Werte.

Das Gesamtporenvolumen liegt bei 72 Vol. Die Luftkapazität erreicht 42 Vol. und die Wasserkapazität 30 Vol.-%, das entspricht 42 g/100 g Trockenmasse. Das sind für ein Mineralgemisch sehr gute Werte.

Diese für ein gesundes Wurzelwachstum idealen physikalischen Eigenschaften erklären die intensive Durchwurzelung des Substrates und das gute Wachstum der Pflanzen im Lechuza-PON Substrat.

Nach oben